Eva Peters





Geprägt durch die Familie, insbesondere den Großvater Hans Peters, Maler und Zeichner, war die eigene Kreativität immer Teil meines Lebens.

Im Laufe der Jahre habe ich mit vielen Techniken experimentiert. Nach einem Exkurs in das spannende Studium der Kulturpädagogik mit intensiven Zeichenkursen aber mangelnder Perspektive, bin ich kurzerhand auf ein Statistik Studium umgesattelt und mich weiterhin künstlerisch fortgebildet. Letztlich habe ich dadurch meinen eigenen Weg gefunden. Mittlerweile sind Bildhauerei und Acrylmalerei zu meinen Leidenschaften geworden. In jüngster Zeit arbeite ich auch mit Farbholzschnitten.

Es sind Serien entstanden wie die Baum-Bilder, die Potpourri-Serie, die Spiegelbilder und andere. Zuletzt durch den paradiesischen Rosendals Trädgården in Stockholm inspiriert eine gleichnamige Bildfolge.
Es hat mich schon lange interessiert, Menschen zu verfremden und zu anonymisieren, aus einer Person kann da schon einmal ein Baum werden. Inspiriert durch eigene Fotos oder Bilder aus Zeitschriften, isoliere ich in manchen Bildern einzelne Körperteile, die in Kombination mit assoziativen Farbschichten abstrahiert werden, Details und Wiedererkennungseffekte spielen dabei eine untergeordnete Rolle, die dargestellten Personen erscheinen oft transparent und flüchtig. Und der Malprozess selbst, bei dem ich teils mit viel Wasser Acrylfarbe auftrage, ist ebenfalls ein fließender und zügiger Vorgang. Mit Moorlauge wird eine Zeichnung über die flüchtige Acrylskizze gelegt. Manchmal entsteht ein Bild ganz von alleine, die Farben einigen sich – oder auch nicht.

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